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Luang Prabang |Galerie|
Meine letzte Reise im Herbst 2004 führte mich nach Laos, Thailand und Vietnam.
Diese Fotos entstanden in Luang Prabang, einer der beiden Königsstädte und auf einer 2tägigen Trekkingtour zu den Bergstämmen im Norden von Laos.
Über Luang Prabang liegt eine eigene Energie. Die Ruhe und die Langsamkeit ist ansteckend. Ich verweile 5 Tage bis ich mich zum Weiterfahren entschließen kann.
Vormittags sitze ich schon auf der Hauptstraße, esse Crepe mit frischen Früchten, Bananen, Mango, Papayas und einer Schokosauce. Dazu einen Kaffee mit Milch, allerdings keinen laotischen, denn der wäre noch mit viel Zucker. Die Häuser sind im Kolonialstil erbaut, einstöckig, mit Veranden, auf denen sich die Tische der Cafés befinden.
Mittags sitze ich unter dem Bodhibaum des Wat Xieng Thong, dem schönsten und ältesten von Luang Prabang. Ich warte hier ca. 2 Stunden, bis die Sonne die goldene Front des Barkenhauses anscheint, um es im „richtigen Licht“ fotografieren zu können.
Nachmittags spaziere ich am Ufer des Mekongs entlang, wo ich in einem Geschäft wunderschöne Schnitzereien entdecke. Ich verliebe mich in eine Schlange. Diese passt jedoch in keine Postbox, wie sich später herausstellt und so trage ich sie noch 6 Wochen durch Asien und heim nach Europa.
Später schlendere ich über den Markt, wo die Frauen mit dem Aufbau ihrer Stände beschäftigt sind. Hinter den Palmen sehe ich die Sonne als orangeroten Ball. Schnell laufe ich zum Mekongufer hinunter und komme gerade noch rechtzeitig um einen ganz tollen Sonnenuntergang bewundern zu können. Das letzte rosarote Licht der untergehenden Sonne spiegelt sich in den Fluten des Mekong, bis der gänzlich rot gewordene Ball hinter den nun grau erscheinenden, etwas verschwommenen Bergen verschwindet.
Ein herrlicher Sonnenuntergang am Ende eines schönen Tages. Im Hintergrund erklingen die Gongs eines Wats (buddhistische Tempelanlage).
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