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Trekking ...die durch die Hölle gingen |Galerie|

Die Berge sind nicht so hoch, doch ist das Klima wie im Dampfbad. 32° und hohe Luftfeuchtigkeit lassen den Schweiß nur so rinnen.

Wir haben vor der Abfahrt noch Wasserflaschen mitbekommen, die jetzt bei jeder Gehpause zum Einsatz kommen.

Die 1. Etappe ist geschafft, ein herrlicher Ausblick über grüne Hügel und Täler. Wir sitzen auf einem überdachten Rastplatz. Es gibt Reis, Gemüse und Huhn, alles gut gewürzt. Besteck? Hier wird mit den Fingern gegessen. Dabei wird klar, warum der Reis hier gar so klebrig gekocht wird.

Am Spätnachmittag erreichen wir das Dorf, in dem wir übernachten. Zu unserer großen Überraschung und Freude gibt es hier einen Fluss, in dem wir ein kühlendes Bad nehmen. Ah, ist das herrlich.

Am 2. Tag geht es zunächst gemütlich neben dem Fluss entlang, doch mittags beginnt es zu regnen. Wir müssen wieder über den Berg zurück. Wir marschieren durch Schlamm und der Boden wird immer rutschiger. Der Weg wird zum Bach und bei jedem Schritt suchen wir nach trockenen Steinen, um diesen zu queren.

Links und rechts von uns ragen die Urwaldriesen in den Himmel. Im Dickicht des Waldes sind sie nur an ihren großen, fächerförmigen Wurzeln zu erkennen.

Endlich ist es geschafft! Wir sind am Bergrücken und von nun an geht es nur mehr bergab. Unterwegs treffen wir immer wieder Einheimische, die leichtfüßig, nur mit Flip Flops beschuht, an uns vorbeiziehen. Sie sind auf dem Weg zwischen ihren Feldern und Dörfern.

Nach dem letzten Dorf kurz vor dem Ende unserer Tour heißt es dann Schuhe ausziehen, denn wir überqueren einen Fluss und es gibt keine Brücke.

Erschöpft, verschwitzt und voll mit Dreck (daher wohl die Bezeichnung Trekking) kommen wir in unseren „Heimatort“ zurück. Mit einem kühlen Bier, dem ersten nach 2 Tagen, beschließen wir unsere Wanderung.

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